London, England
London ist eine bekannte Metropole in England
 

Madame Tussauds London

Für viele London Besucher ist ein Abstecher in Madame Tussauds ein Muss. Sie nehmen gerne in Kauf, dass sie vor dem Einlass unter Umständen schon etwas länger warten müssen. Ein Besuch im Weltbekannten Museum Madame Tussauds lohnt sich in jedem Fall. Alle Besucher nutzen die Möglichkeiten, sich mit ihren Liebensstars fotografieren zu lassen. Dass es bloß Ausstellungsstücke sind, kann man schließlich nicht immer direkt feststellen.
 
Das Riesenrad London Eye
 
Genau das macht den Reiz der Ausstellung aus, die Objekte sehen auch wie die echten Stars. So kommt es auch nie vor, dass die Stars später sagen, sie könnten bei den Figuren keine Ähnlichkeit feststellen. So dauert die Herstellung schon eine Weile. Und dann muss man noch beachten, dass sich die Kosten bis zu 200.000 Euro belaufen können. Dafür werden aber auch haargenaue Kopien der Stars angefertigt.
 
Ein Sumpfgebiet wie in den Everglades gibt es in London nicht und dort sollte man als Tourist die berühmten Figuren anschauen.
 
Madame Tussauds in London
 
In London haben es seit der Eröffnung im Jahr 1802 immer weitere Stars in das Scheinwerferlicht des Museums geschafft. In den letzten Jahrzehnten kann man dort immer neue Stars bewundern. Muhammed Ali, David und Posh Beckham, Tom Cruise, Barack Obama, Amy Winehouse, Robbie Wiliams, Britney Spears, Madonna, Albert Einstein, Leonardo DiCaprio, Ghandi, Nelson Mandela und viele weitere sind dort zu bestaunen.

Inzwischen gibt es so viele Wachsfiguren, dass es weitere Museen in Europa gibt. Zum Beispiel in Wien, oder in Berlin oder auch in Amsterdam. Doch auch auf die weiteren Kontinente haben es die Figuren geschafft. In New York, Shanghai, Washington, Las Vegas, oder auch Sydney gibt es mittlerweile die Ausstellungen.

Die Ausstellung wird mit jedem Jahr größer. Aber auch die Faszination für die lebensechten Figuren nimmt immer weiter zu.

Denn auch die Posen oder die Outfits oder begleitende Gegenstände werden immer einfallsreicher und witziger. Und das, obwohl natürlich nichts von dem dargestellten Star die Aufmerksamkeit verloren gehen darf.

Die Stars in Madame Tussauds werden allerdings nicht einfach so sinnlos nebeneinander aufgestellt. Nein, die Aussteller machen sich schon Gedanken darüber und bilden so mit den Puppen kleine Gruppen, wie zum Beispiel die Gruppe der Kinostars. Oder die Figuren aus der Mode. Oder der Musik. Der Politik. So macht es für den Besucher auch mehr Spaß, wenn man die Figuren direkt an einer Stelle im Museum zu einem gemeinsamen Thema findet und sie mit den Originalen vergleichen kann. Oder eben man macht Fotos mit seinem Star in der Gruppe. Sonst wäre es tatsächlich etwas unübersichtlich und würde garantiert beim Durchlaufen des Museums nicht so viel Spaß machen, wie es das nun macht.

Aber die Besucher machen nicht nur Fotos von den Figuren. So kam es im Jahr 2008 in Berlin zu einem Skandal, nachdem ein Besucher dem Wachs-Hitler den Kopf abgerissen hat. Das ist allerdings seit Bestehen der Museen der erste Zwischenfall dieser Art. Der Eintritt mit 30 Pfund für Erwachsene und 25,80 Pfund für Kinder ist natürlich schon ein stolzer Preis. Aber wenn man beachtet, wie viel Mühe, Material und Zeit die Hersteller der Figuren investiert haben, sind die Preise in den Ausstellungen durchaus angemessen.

 
Im Palma Aquarium auf Mallorca kann man sich Fische anschauen und keine Stars und Sternchen, was aber auch sehr schön ist.
 
Kauft man die Karten über das Internet, kommt man auch sogar noch etwas billiger davon. Und man muss in London vor dem Museum nicht noch ewig anstehen und an der Kasse erst noch die Tickets kaufen. Das macht die Wartezeit schon wieder erheblich annehmbarer. Die Ausstellung ist auch für Rollstuhlfahrer geeignet. Allerdings soll man sich in dem Fall vorher anmelden, da nicht mehr als 3 Rollstuhlfahrer gleichzeitig ins Museum passen, bzw. die Gänge zwischen den Figuren seien nun zu eng. Aber ansonsten ist das Museum barrierefrei.

Die Öffnungszeiten des Museums liegen in der Woche bei 09.30 – 17.30. Am Wochenende ist ebenso durchgehend von 09.00 -18.00 Uhr geöffnet. Wie erwähnt sollte man trotzdem eine gewisse Zeit für den Eingang einplanen muss, kann man daran abmessen, wie bekannt und beliebt die Museen nach wie vor sind. Und das wird die Betreiber sicherlich weiter motivieren, weitere Berühmtheiten in Wachs zu erschaffen.